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Recruiting as a Service

Warum der Mittelstand Recruiting neu denken muss

Steigende Gehälter, schwer erreichbare IT-Fachkräfte und hohe Vermittlungskosten stellen mittelständische Unternehmen vor eine neue Herausforderung. Recruiting as a Service kann aus punktueller Personalsuche einen planbaren, kontinuierlichen Prozess machen.

Der Wettbewerb um qualifizierte IT-Fachkräfte bleibt für viele mittelständische Unternehmen anspruchsvoll. Besonders bei spezialisierten Positionen in Softwareentwicklung, Cloud, DevOps, Cyber Security, Data oder IT-Infrastruktur reicht es häufig nicht mehr aus, eine Stellenanzeige zu veröffentlichen und auf passende Bewerbungen zu warten.

Gleichzeitig steigt die wirtschaftliche Bedeutung jeder einzelnen Einstellung. Je höher die Gehälter qualifizierter Spezialisten ausfallen, desto stärker wirken sich klassische, prozentual am Jahresgehalt orientierte Vermittlungsmodelle auf die Recruiting-Kosten aus.

Genau hier setzt Recruiting as a Service (RaaS) an.

Vom einzelnen Vermittlungsauftrag zur dauerhaften Recruiting-Struktur

Klassische Personalvermittlung beginnt häufig erst dann, wenn eine konkrete Stelle bereits vakant ist. Ein externer Vermittler wird beauftragt, Kandidaten werden gesucht und bei erfolgreicher Einstellung fällt eine Vermittlungsprovision an.

Bei kontinuierlichem Personalbedarf beginnt dieser Prozess immer wieder von vorne.

Recruiting as a Service verfolgt einen anderen Ansatz: Der externe Recruiting-Partner arbeitet über einen längeren Zeitraum kontinuierlich mit dem Unternehmen zusammen. Er lernt dessen Anforderungen, Technologien, Unternehmenskultur und typische Kandidatenprofile kennen.

Aus einer einzelnen Suche entsteht damit eine dauerhafte Recruiting-Pipeline.

Warum steigende Gehälter das Modell zusätzlich interessant machen

Gerade bei IT-Spezialisten können klassische Vermittlungsprovisionen einen erheblichen Kostenblock darstellen.

Ein vereinfachtes Beispiel:

Ein Unternehmen stellt fünf IT-Spezialisten mit einem durchschnittlichen Jahresbruttogehalt von jeweils 80.000 Euro ein.

Bei einer angenommenen klassischen Vermittlungsprovision von 25 Prozent entstehen:

20.000 Euro Vermittlungskosten pro Einstellung.

Bei fünf Einstellungen wären das:

100.000 Euro.

Ein Recruiting-as-a-Service-Modell kann die Kostenstruktur verändern. Statt ausschließlich hoher Einzelprovisionen kombiniert es beispielsweise eine planbare monatliche Servicegebühr mit einer deutlich reduzierten Erfolgsvergütung.

Der entscheidende Vorteil liegt dabei nicht nur in möglichen Kosteneinsparungen.

Das Unternehmen erhält kontinuierliche Recruiting-Kapazität.

Recruiting wird planbarer

Für mittelständische Unternehmen ist das besonders relevant.

Ein eigener zusätzlicher Recruiter verursacht fixe Personalkosten. Klassische Personalvermittler verursachen dagegen häufig hohe Kosten je erfolgreicher Besetzung.

RaaS positioniert sich zwischen diesen beiden Modellen.

Das Unternehmen erhält externe Recruiting-Kompetenz, ohne zwingend zusätzliche interne Strukturen aufzubauen. Gleichzeitig lassen sich Recruiting-Ausgaben wesentlich besser planen.

Aus:

Vakanz → Vermittler → hohe Einzelprovision

wird:

Personalplanung → kontinuierliches Sourcing → Talent-Pipeline → Einstellung

Der eigentliche Vorteil ist Geschwindigkeit

Die Kostenbetrachtung ist allerdings nur eine Seite.

Eine unbesetzte IT-Position kann Projekte verzögern, vorhandene Mitarbeiter zusätzlich belasten oder dazu führen, dass externe Ressourcen länger eingesetzt werden müssen.

Wer erst mit der Kandidatensuche beginnt, wenn eine Stelle dringend besetzt werden muss, verliert wertvolle Zeit.

Ein kontinuierliches Recruiting-Modell arbeitet deshalb bereits vorher am relevanten Kandidatenmarkt.

Potenzielle Kandidaten werden identifiziert, angesprochen und Beziehungen aufgebaut. Entsteht eine neue Vakanz, beginnt die Suche nicht zwangsläufig bei null.

Auch Freelancer werden zu einem interessanten Kandidatenmarkt

Gerade in der IT existiert ein weiterer Kandidatenpool, der bei klassischem Recruiting häufig zu wenig berücksichtigt wird: Freelancer und erfahrene Projektkräfte.

Nicht jeder Freelancer möchte dauerhaft selbstständig bleiben.

Planbarkeit, langfristige technologische Verantwortung, Führungsmöglichkeiten oder eine interessante Unternehmensperspektive können Gründe für einen Wechsel in eine Festanstellung sein.

Diese Kandidaten bewerben sich allerdings häufig nicht aktiv auf Stellenanzeigen.

Sie müssen gezielt identifiziert und angesprochen werden.

Für mittelständische Unternehmen kann dadurch ein zusätzlicher Zugang zu erfahrenen IT-Spezialisten entstehen, die umfangreiche Kenntnisse aus unterschiedlichen Projekten und Unternehmensumgebungen mitbringen.

Qualität statt möglichst vieler Lebensläufe

Recruiting as a Service sollte dabei nicht bedeuten, möglichst viele Kandidatenprofile zu produzieren.

Das Gegenteil ist sinnvoll.

Ein professionelles Modell konzentriert sich auf gezielte Suche, Direktansprache und Vorqualifizierung.

Vor einer Vorstellung sollten zentrale Fragen bereits geklärt sein: Passt die fachliche Erfahrung? Warum ist der Kandidat wechselbereit? Welche Gehaltsvorstellungen bestehen? Welche Arbeitsmodelle kommen infrage? Und passt die Position tatsächlich zur langfristigen Entwicklung des Kandidaten?

Für Unternehmen bedeutet das weniger ungeeignete Interviews und einen effizienteren Auswahlprozess.

Warum RaaS für den Mittelstand immer relevanter wird

Der Mittelstand steht vor einer einfachen wirtschaftlichen Frage:

Wie lässt sich dauerhaft Zugang zu qualifizierten Fachkräften schaffen, ohne dass mit steigenden Gehältern automatisch auch die Recruiting-Kosten proportional wachsen?

Genau hier liegt die Stärke eines Service-Modells.

Recruiting wird von einer punktuellen Reaktion auf offene Stellen zu einer planbaren Unternehmensfunktion.

Unternehmen, die regelmäßig IT-Spezialisten benötigen, sollten deshalb nicht nur fragen:

„Was kostet uns die nächste Vermittlung?“

Die wichtigere Frage lautet:

„Wie bauen wir einen dauerhaften Zugang zu den Fachkräften auf, die wir in den kommenden Jahren benötigen?“

topa search – Recruiting als langfristige Partnerschaft

Mit topa Recruiting as a Service unterstützen wir Unternehmen dabei, genau diese Struktur aufzubauen.

Von Active Sourcing und Direktansprache über die Vorqualifizierung bis zum Aufbau einer langfristigen Talent-Pipeline begleiten wir Unternehmen kontinuierlich bei der Gewinnung von IT-Fach- und Spezialisten.

Dabei gilt für uns:

Qualität vor Masse.

Denn modernes Recruiting sollte nicht mit jeder offenen Stelle von vorne beginnen.

Es sollte bereits laufen, bevor der Bedarf entsteht.

topa search – Recruiting & Beratung
Menschen & Unternehmen verbinden

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